Sektion Ostwürttemberg
Informationsreise vom 14.-18. April 2026
Truppenbesuch bei der Deutsch-Französischen Brigade, Europaparlament, Stadtaufenthalt in Colmar, Besuch des Memorial Museum, Betriebsbesichtgung bei Rheinmetall angefragt, Besuch eines Weingut und der Städte Straßburg,Mülhausen/Elsass, Freiburg
07961 / 55567
SL Gerhard Ziegelbauer überreicht dem Chef des Stabes Colonel F. das Wappen der GSP.
Staufen / Breisgau
Staufen / Breisgau
Colmar
Colmar
Museum Memorial des Combats de la Poche de Colmar-Turkheim
Museum Memorial des Combats de la Poche de Colmar-Turkheim
SL Ziegelbauer überreicht an den Präsident uns stellv. Bürgermeister Jean-Marc Weckner das Wappen der GSP.
F 104 Starfighter vor dem Museum
Max Franz Immelmann bekannter deutscher Jagdflieder im ersten Weltkrieg.
Burg HoKönigsburg, Rittersaal mit Blick zu den Vogesen
Burg HoKönigsburg, Rittersaal
GSP Ostwürttemberg auf Informationsreise ins Markgräfler-Land und Elsass.
Am ersten Tag wurde das Europäische Parlament in Straßburg besucht. Den Besuch hat der Jugendoffizier der Bundeswehr Ellwangen Oberleutnant Frederik Ströhlein organisiert.
In Straßburg kommen die Mitglieder des Europäischen Parlament zwölfmal im Jahr zu Plenartagungen zusammen, um über europäische Rechtsvorschriften zu debattieren und abzustimmen.
Mit einer Führung durch das Gebäude und Blick von der Besuchertribüne auf den Plenarsaal wurde der Besuch beendet.
Am Tag zwei stand der
Besuch bei der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim an, welcher ebenfalls von OLt Ströhlein ermöglicht wurde.
Im Rahmen der Frühjahrsinformationsfahrt besuchte die GSP-Sektion Ostwürttemberg die Deutsch-Französische Brigade in der Robert-Schuman-Kaserne am Standort Müllheim.
Oberstleutnant F. führte die Besucher durch die Kaserne. Beginnend am Ehrenmal ging er auf die interessante, auch wechselhafte Geschichte des Standorts und der umliegenden Kasernen ein.
Die Robert-Schuman-Kaserne war bis 1990 eine rein französische Garnison.
Die Teilnehmer wurden ebenfalls vom Chef des Stabes, einem französischer Oberst, herzlich begrüßt. Sektionsleiter Gerhard Ziegelbauer überreichte ihm das Wappen der GSP.
Heute beherbergt der Standort in Müllheim den binationalen Brigadestab, wobei alle zwei Jahre das Kommando zwischen den Nationen wechselt. Des Weiteren sind hier ein gemischtes Versorgungsbataillon, die Stabs- und Fernmeldekompanie sowie das Sanitätsversorgungszentrum beheimatet. Die Brigade selbst umfasst rund 5.500 Soldatinnen und Soldaten an mehreren deutschen und französischen Standorten.
Für die Gäste von der Ostalb wurde im Stabsgebäude anhand einer Dauerausstellung mit ausgewählten Meilensteinen konkreter Einsätze im In- und Ausland die Geschichte der Deutsch-Französischen Brigade erlebbar gemacht. Die Perspektive bleibt dabei immer binational sowie zukunftsorientiert und beleuchtet die gemeinsame Geschichte seit nunmehr über dreißig Jahren.
Die Ausstellung dient auch der Stärkung und Weiterentwicklung der Identität der Deutsch-Französischen Brigade. Sie trägt dadurch auch zum Verständnis von Bundeswehr und französischen Streitkräften in beiden Ländern in der Öffentlichkeit bei.
Mit dem Besuch des Weinortes Staufen mit Verköstigung im Weingut Peter Landmann bei einer Weinprobe mit Winzervesper klang der Tag aus.
Am nächstenTag wurde die Stadt Colmar im Elsass besucht.
Das Altstadtbild ist von Kopfsteinpflasterstraßen und Fachwerkhäusern aus dem Mittelalter und der Renaissance geprägt.
Ein Besuch des Museè Memorial des Combats de la Poche de Colmar-Turkeim war ein weiterer Programmpunkt.
Begrüßt wurden die GSP vom Präsident des Museum und Stellv. Bürgermeister Jean-Marc Weckner.
Das Museum erinnert an die Geschichte der Freiheitskämpfe um Colmar und Umgebung um diesen Brückenkopf aus den Händen der Nazis im Winter 1944/45 zu befreien. Aufgrund des dargestellten Themas ist es einzigartig im Elsass.
Das Gedenkmuseum besitzt heute eine umfangreiche Sammlung von äußerst vielseitigen und manchmal zusammen gewürfelten Gegenständen, welche wirkungsvoll in thematischen Vitrinen oder an Puppen gezeigt wird.
Auch der Freitag beinhaltete ein Umfangreiches Programm:
Ein Besuch galt dem Traditionsverein des Aufklärungsgeschwader 51 „Immelmann“ in Bremgarten.
1969 wurde der Verband von Manching nach Bremgarten verlegt, der Verband war eine große Stütze der Luftwaffe.
Am 17.03.1993 fand die Nationale Außerdienststellung mit einem großen Truppenappell und Großem Zapfenstreich statt.
Die Übergabe der Truppenfahne an den Kommodore des neuen Aufklärungsgeschwader 51 „I“ in Jagel Schleswig Holstein.
Der letzte Soldat des Verbandes verlies am 31.08.1994 den Flugplatz Bremgarten.
Der Traditionsverein wurde am 30.04.1993 von ehemaligen Angehörigen und Freuden gegründet um die Tradition des aufgelösten Geschwaders zu pflegen.
Neben dem großen Bild vom NATO-Flugplatz, das die Erinnerung an alte Zeiten besonders aufleben lässt, werden im Museum natürlich viele Bilder und Uniformen gezeigt, aber auch vielerlei militärische Ausrüstungsstücke, bis hin zu einem Schleudersitz. Eine seltene F 104 „Starfighter“ wurde von engagierten Mitgliedern perfekt restauriert und kann vor dem Museum jederzeit besichtigt werden.
Die Besuchergruppe der GSP war sich einig. Ein Besuch des Museum ist auf jeden Fall lohnenswert.
Bevor es zur Hohkönigsburg in den Vogesen ging, wurde das französische Weindorf Ribeauville besucht mit seinem herrlichen Fachwerkhäuser.
Infolge des Deutsch-Französischen Krieges wurde das Elsass, das vorher zu Frankreich gehört hatte, 1871 an das Deutsche Reich abgetreten. Im Jahre 1889 schenkte die Stadt Schlettstadt die Burg Kaiser Wilhelm II, der sie in den Jahren 1901-1908
restaurieren ließ. Eine Führung durch die Burg rundete den Besuch ab.
Auf der Rückfahrt wurde noch ein weiterer kleiner Weinort Riquewihr besucht.
Mit einem Aufenthalt in Straßburg am Samstag, war dann bereits die Rückreise nach Ostwürttemberg angesagt.