Sektion Ostwürttemberg

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Montag, 07.10.2024 - 05:15

Truppenbesuch bei der US-Armee in Grafenwöhr

Truppenbesuch
Militärische Präsentationstafel mit Einheitenabzeichen, Slogans 'Always Ready / Toujours Pret' und Einsatzhistorie.

Museum des US-Kavallerie-Regiments

Museumsausstellung mit Militärmannequins in Uniformen aus verschiedenen Epochen, darunter ein Reiter und Fußsoldaten hinter einem Geländer.

Museum des US-Kavallerie-Regiments

WK2-Museumsausstellung mit vier Militärmannequins und einem Jeep. Ein Sanitäter steht bei, während andere Karten auf der Motorhaube ansehen.

Museum des US-Kavallerie-Regiments

M24 Chaffee Panzer und M8 Greyhound Radpanzer mit US-Sternen vor dem Reed Museum, Second Dragoons Heritage Center.

Panzer im Museum des US-Kavallerie-Regiments

Ein grünes gepanzertes Stryker Mobile Gun System mit großer Kanone fährt auf nasser Straße neben einem Wald.

Stryker mit Turmkanone

Zwei militärische MLRS-Fahrzeuge und Soldaten auf einer Straße neben einem Wald, mit einem roten Container und Zaun im Hintergrund.

MARS Raketenwerfer

Eine Gruppe älterer Erwachsener hört einem Mann zu, der draußen spricht. Eine Geschenkbox steht auf dem Boden.

Teilnehmer der Exkursion

Ein hoher, weißer Wasserturm mit rotem Fachwerk-Dach ragt vor klarem blauem Himmel empor, umrahmt von grünen Bäumen.

Wasserturm Grafenwöhr

Rückseite eines militärischen Kettenfahrzeugs mit Soldat im Helm, Antennen und Ausrüstung fährt auf Straße an Gebäuden vorbei.

MTW M 113

Militärkonvoi gepanzerter Fahrzeuge fährt auf einer Landstraße, von Wald umgeben.

Schützenpanzer Stryker

Zwei ältere Männer unterhalten sich draußen, einer hält ein Geschenk. Busse und Gebäude im Hintergrund bei bewölktem Himmel.

Pressesprecher der US Armee Franz Zeilmann und SL Gerhard Ziegelbauer


Bericht über den Besuch bei der US Army in Vilseck und Grafenwöhr

Die GSP Ostwürttemberg veranstaltete eine Informationsfahrt zur US-Armee in die amerikanischen Kasernen Vilseck und Grafenwöhr.

Bereits am frühen morgen des 07. Oktober machte sich ein gefüllter Bus mit 55 Teilnehmer auf den Weg.Auf der US-Base Vilseck wurde die Delegation durch den US-amerikanischen Pressesprecher der Basis, Franz Zeilmann empfangen. Das Programm begann mit einer Fahrt durch das Areal der Streitkräfte. Dabei tauchten die Besucher ein wenig in eine andere Welt ein. Die Sprache ist Englisch, das Zahlungsmittel Dollar und vor fast jedem Haus in der großen Wohnsiedlung ein Barbecue-Grill.

Wenn man es nicht besser wüsste könnte man fast meinen, man sei nicht in der Oberpfalz, sondern irgendwo in den USA. Die Basis ist alles andere als eine herkömmliche Kaserne, wie wir sie von der Bundeswehr kennen. Vielmehr ist es eine mittelgroße Stadt, mit Shopping-Mail, Primary-School, Kindergarten, Kino, Krankenhaus und allem anderen, was man in städtischer Umgebung sonst so finden würde. Über 30.000 Amerikaner leben in den Kasernen Grafenwöhr und Vilseck und sind damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Nicht nur weil hunderte Deutsche in den Kasernen beschäftigt sind und viele Zulieferbetriebe davon profitieren, sondern auch weil Angehörige der US-Armee und deren Familien monatlich sechs Millionen US-Dollar in Euro tauschen, um außerhalb der Kaserne einzukaufen oder die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten zu nutzen.

Weite Teile des Truppenübungsplatz sind als Europäisches Vogelschutzgebiet Bestandteil. Klima, Flora und Fauna bieten bestens geeignete Lebensraumbedingungen für viele Tierarten die vom aussterben bedroht sind. Das militärische Areal stellt das größte Moor-Heide-Gebiet im sündlichen Mitteleuropa dar.

Das 2nd Stryker Cavalary Regiment welches hier stationiert ist, ist die 1836 gegründete Einheit und älteste noch kämpfende Einheit der US Army die ursprünglich für den Kampf gegen die Indianer gegründet wurde. Einen Einblick in die lange Tradition des US-Kavallerie-Regiments vermittelt das historische Museum. Eine beeindruckende Bildergalerie zeigt, in welchen Kriegen und Konflikten die Soldaten des Regiments seit Gründung kämpften.

Nach einer Stippvisite bei der Bundeswehr einer Kompanie aus Regen in der Oberpfalz, ging es mit vielen neuen Eindrücken wieder Richtung Heimat.

Sektionsleiter Gerhard Ziegelbauer erinnerte bei der Rückfahrt an die herausragende Bedeutung des transatlantischen Bündnises für unsere Sicherheit und insbesondere auch an die Notwendigkeit einer engen Deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit besonders nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine in einer sich rasch wandelnden Zeit mit neuen sicherheitspolitischen Risiken.

In eigener redaktioneller Verantwortung

SL Gerhard Ziegelbauer


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