Sektion Ulm
Software Defined Defence - Software als Grundlage moderner Verteidigung
Kooperationsveranstaltung mit dem DBwV, der DWT und der DGWMP
07348 / 948299
von links: OTL a.D. Goetze (SL Ulm), Hr.Heursch (Fa. Hensoldt Ulm), Dr. Lutz (SL DWT Ulm), OTL d.R. Allgaier (DBwV)
Referent, Hr. Heursch, mit Dr. Steffen Lutz (Moderator) bei der Beantwortung von Fragen der Zuhörer
Blick in den Vortragsraum des Casinos
Moderne Verteidigung wird nicht mehr allein durch die Leistungsfähigkeit einzelner Plattformen bestimmt. Entscheidend ist die Fähigkeit, Sensoren, Effektoren und Führungsinformationen über Domänen- und Systemgrenzen hinweg zu vernetzen und daraus in Echtzeit handlungsrelevante Erkenntnisse zu gewinnen. Der Engpass liegt dabei längst nicht mehr in der Datenerfassung, sondern in der schnellen Verarbeitung, Einordnung und Nutzung verfügbarer Informationen. Software Defined Defence (SDD) adressiert genau diese Herausforderung: Durch offene Architekturen, datengetriebene Vernetzung und die Entkopplung von Software und Hardware lassen sich militärische Fähigkeiten schneller an neue Anforderungen anpassen und domänenübergreifend integrieren. Am Beispiel von MDOcore wurde aufgezeigt, wie aus Daten operative Überlegenheit entsteht – und warum eine gemeinsame Orchestrierungsebene die Grundlage für SDD bildet.
Text: Dr. Steffen Lutz, DWT Sektion Ulm
Fotos: Frau Hannelore Gramlich-Goetze